Amtseinführung
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Der Papst kurz nach seiner Amtseinführung im Papamobil |
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Der Papst kurz nach seiner Amtseinführung im Papamobil. Am Sonntag, den 24. April 2005 erhielt Benedikt XVI. im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes am Petersplatz den Fischerring und das Pallium als Zeichen des Petrusdienstes. Vor mehreren hunderttausend Gläubigen und Regierungsvertretern aus aller Welt betonte er, dass er keine Regierungserklärung halten wolle. Er sprach von einem unerhörten Auftrag, der doch alles menschliche Vermögen überschreitet. Zugleich betonte er: Die Kirche lebt, die Kirche ist jung!
Wappen
Das Wappen des Papstes. Das von Benedikt XVI. gewählte Wappen enthält Symbole, die sich bereits in seinem erzbischöflichen Wappen fanden: Den Bär des Diözesanpatrons Korbinian aus dem Stadtwappen Freisings sowie den gekrönten Mohr aus dem Wappen der Erzbischöfe von München-Freising, ergänzt durch eine Muschel als Anspielung auf eine Legende über des Papstes Lieblingstheologen St. Augustinus. Überraschenderweise ließ er die jahrhundertelang sich mit den gekreuzten Schlüsseln über dem Wappenschild erhebende Tiara durch eine einfache Mitra ersetzen, die aber ähnlich wie bei den Kronreifen der Tiara mit drei goldenen Querstreifen geschmückt ist. Unter dem Wappen ist erstmals das Pallium in einem Papstwappen dargestellt.
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Das Wappen des Papstes |
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Entscheidungen
Kurz nach seiner Amtseinführung bestätigte der neue Papst alle Leiter der Kongregationen. Seine eigene ehemalige Funktion als Vorsitzender der Glaubenskongregation übertrug er, knapp einen Monat später, dem Erzbischof von San Francisco, William Joseph Levada.
In Fragen der Abtreibung und Sterbehilfe stellte Benedikt XVI. klar, dass er die Linie seines Vorgängers Johannes Paul II., die er als Leiter der Glaubenskongregation entscheidend mitgeprägt hatte, beibehalten werde: "Als er (Johannes Paul II.) sich den fälschlichen Interpretationen von Freiheit gegenübersah, hat er unmissverständlich die Unverletzlichkeit des menschlichen Wesens unterstrichen, die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod."
In mehreren kleinen Entscheidungen, etwa die Abhaltung der Gottesdienste in Latein, ist eine Orientierung an der Tradition des Papsttums zu erkennen, sowie eine bescheidene Art der Amtsführung (z.B. Rückübertragung der Seligsprechung an die Kongregation für Selig- und Heiligsprechung).
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